Freitag, 15. Juli 2011

Agnes Feders Tagebuch

Manches Mal, meistens geschieht es Nachts, da möchte ich die Zeit zurückdrehen.
Möchte in Düfte eintauchen, die mich berauschten,
möchte die Wärme der Arme fühlen, die mich trugen,
möchte wieder nach Hause.
Zu Siebert.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Agnes Feder Tagebuch

Hitze. 34°C in der Stadt.
Ist es besser ein Schaf auf der Alm zu sein? Mit all der Wolle?
In der Nacht bestimmt.

Montag, 11. Juli 2011

Lebenskunst

Der Wald duftet nach Schwammerln, auf den Wiesen liegt gemähtes Gras.
Die Luft schwirrt von Insekten, ein Habicht kreist über mir.
Das Land ist so weit, schenkt der Seele grenzenlose Freiheit.
Einen Atemzug entfernt.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Agnes Feders Tagebuch

Hach! Ich konnte nicht anders...die Tomatenpflanzen und die Kürbispflanze wären sonst eingegangen...ein Notfall, ehrlich.

Theres kam mit den Tomaten vorbei, die in viel zu kleinen Gefäßen steckten. Urlaubsfindelkinder. Der Kürbis ist "wild" aufgegangen, na ja, nicht wirklich wild - einen Hokkaido habe ich gepflanzt, dabei ist wohl noch mehr an Samen in die Erde gewandert.
Das Hochbeet sollte eigentlich erst im Frühjahr bestellt werden, die Erde, dh. der Kompost ist noch viel zu "aktiv", zu frisch, aber der Versuch muss gewagt werden. Kürbisse vertragen es sehr gut, direkt am Komposthaufen gepflanzt zu werden, bei den Tomaten bin ich mir nicht so sicher, ob sie das aushalten werden. Jedenfalls haben sie eine Chance bekommen. Bin gespannt.

Agnes Feders Tagebuch

Das kleine Aquarium habe ich nach Finn und MagisterAnna adäquat mit Platy-Fischchen besiedelt. Die sind lange nicht so spannend - dachte ich. Und dann kamen Goldschwanz, Blossom und Goldy. Ein Männchen, zwei Weibchen. Die Verkäuferin in der Zoohandlung meinte, es müssen mindestens zwei Weibchen sein, weil die Männchen die Weibchen sonst bis zur Erschöpfung jagen.
Aha. So sind die Fische also.
Tatsächlich hat Goldschwanz alle Erwartungen an sein Geschlecht erfüllt. Er ist ständig hinter Goldy her, jagt sie unentwegt quer durchs Aquarium. Mittlerweile versteckt sie sich die meiste Zeit im Dickicht der Wasserpflanzen. Blossom, die Weiß-Schwarze mit den rosa Wangen, buhlt um Goldschwanz' Aufmerksamkeit, aber er ignoriert sie. Er will nur Goldy. Die Ärmste.
Was mach ich nur mit den beide?

Mittwoch, 6. Juli 2011

Agnes Feders Tagebuch

Die Rosen blühen und duften märchenhaft. Verführerisch. Sie lassen den Wunsch entstehen, ihre Blüten länger und intensiver zu genießen.
Ich habe sie nach einem sonnigen Mittag gepflückt und getrocknet, für Kräutersalz, für ein Rosenbad. Hm, freue mich darauf.
Carla hat mal erwähnt, sie würde gerne Rosenessig ansetzten - das ist was Neues für mich. Also frische Rosenblüten in Apfelessig - bin neugierig, wie das Experiment gelingt.