Donnerstag, 31. Mai 2012

Wie war Barcelona?
Die Stadt ein Erlebnis - massenhaft Touristen, alle 5 Meter Tapas zum Essen, jede Menge Gaudi (ha! der Architekt natürlich). Wir sind abseits der Trampelpfade unterwegs gewesen, in Gassen, die vollkommen still waren, Plätze, wo nur ein paar Alte zusammengesessen sind. Eine Reiki-Therapeutin fand sich da und ein Ramschladen, mit wundervollem Silberschmuck.

Und der Strand. Hach. Der war einfach das Beste. Füße im feuchten Sand, das Gesicht in die Gischt gehalten, stundenlang. Hätte mich hineinschmeissen wollen, wär es nicht so kalt gewesen. Dennoch ließ sich jede Menge Ballast abwerfen und die Gedanken flogen mit den Möwen. Eine Heimkehr.
Alles ist leicht, am Meer.

Montag, 14. Mai 2012

Agnes Feders Tagebuch


Versuchung.
Ich dachte ich bin dagegen gefeit. Eine Unbestechliche.
Steht dann die Versuchung vor einem, sprießen tausend Ausreden aus dem Nichts.

Die Versuchung steht nicht im leeren Raum - sie wird zur Versuchung, weil es einen Bedarf danach gibt. Einsamkeit, Eintönigkeit und Lebenshunger wären denkbare Nährböden.

Heinrich lädt mich nach Barcelona ein.
Ich nenne mich mutig und sage zu. Freitag geht es los.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Herzschwäche

300.000 Österreicher leiden an Herzinsuffizienz.
Schwache Herzen - was wollt ihr uns sagen?

Besungen in ungezählten Liedern, beklagt in tausenden Liebesdramen, wurde das Herz im Westen zur banalen Pumpe degradiert. Mittlerweile sogar austauschbar.

Wieso schwächelt ausgerechnet das Kaiserorgan, die Heimstätte des Shen, unseres Geistes -
die alten Chinesen wussten um die Bedeutung dieses Zentrums des Fühlens und Bewusstseins und achteten es hoch.

Der Geist, unsere wahre, absolute Natur, unser Potential in Handeln und Wirken und die Fähigkeit unsere wahren Bedürfnisse zu erkennen, braucht das Herz um zur Ruhe zu kommen.

Doch das Herz ist dem Element Feuer zugeordnet - wenn es auf großer Flamme brennt, ist der Brennstoff bald verbraucht. Das ZUVIEL schwächt - zuviel Begierde, zuviel Freude - in den Emotionen verbrennen wir, sterben mitunter an gebrochenen Herzen.

Qigong-Übungen pflegen Ausgewogenheit unter den Organen, bringen den Übenden in seine Mitte, von außen zurück nach innen. Ein Be-sinnen, bei-Sinnen-sein wird möglich, Gelassenheit und Geistesruhe ist der Lohn. Und ein langes, erfülltes Leben.

Es ist den Versuch wert.






offene Qigong-Übungsgruppe







Sonntag, 6. Mai 2012

Lebenskunst

Baumgesicht


"Mir kommt vor, als bewunderten wir alle die Natur zu viel und lebten zu wenig mit ihr."
Oscar Wilde*





*aus: Denken mit Oscar Wilde, Diognes

Mittwoch, 2. Mai 2012

Agnes Feders Tagebuch


Unerwünschte Gedanken die sich nicht abstellen lassen?
Im Kreis denken?

Edward Bach erkannte in den Blüten der weißen Kastanie die heilende Energie, einen solchen Seelenzustand auszugleichen. Innere Ruhe und geordnete Gedankenimpulse sind das Potential dieser Blüte.


Wenn ich die Blütenkerzen betrachte, spüre ich ihre Schönheit und Strukturiertheit, sehe ich die Präzision in jedem Detail von Blättchen und Staubfäden, Stempel und Stämmchen.
Lasse zu, dass sie in mir wirkt. Ich ihr Spiegel werde.